ARCHITEKTUR
Architekturbüro Martin Altekamp - Leistungen

Ökologie + Bauen

Ökologie in der Architektur beinhaltet:
Energie-einsparendes,
Energie-neutrales oder
Energie-gewinnendes Bauen durch:

  • Kompaktheit von Gebäudekörpern
  • Ihre optimale Ausrichtung hinsichtlich der Ausnutzung solarer Wärmegewinne im Sommer sowie im Winter
  • Den Einsatz von Baustoffen, die bei ihrer Herstellung sowie bei ihrem Transport möglichst wenig Primärenergie wie z.B. Gas, Öl o. Kohle verbrauchen und die gesundheitlich unbedenklich sind
  • Den Einsatz von "kontrollierter Lüftung" im Wohnungs-bau bzw. den Einsatz intelligenter Gebäudehüllen und Haustechniksysteme beispielsweise im Büro-, Gewerbe- und Industriebau.

 

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  • Die Nutzung regenerativer Energien wie beispielsweise:
    Photovoltaik oder Vakuum-Röhrenkollektoren zur Produktion von Strom sowie Sonnenenergie und Erdwärme zur Unterstützung oder zur Deckung des Bedarfs an Heizwärme oder der Erzeugung von warmem Wasser.

       
  • Im Altbaubestand die Erneuerung von Fenstern, neue oder verbesserte Dämmung von Außenbauteilen oder der Decken zu nicht beheizten Räumen, Erneuerung der Heizungsanlage und ggf. ihrer kompletten Infrastruktur sowie die Integration erneuerbarer Energien in die Haustechnik.

Trifft man die Entscheidung über die Wahl des energetischen Standards eines neu zu bauenden Einfamilienhauses ausschließlich unter wirtschaftlichen Aspekten, benötigen Niedrigenergiehäuser unter Berücksichtigung eines geschätzten Lebenszyklus des Gebäudes von 80 Jahren im Vergleich zu Passivhäusern bis zu 70 % mehr an Energie. Damit besteht die Rendite Ihrer Investition von heute in der weitgehenden Unabhängigkeit von Energieversorgern und des damit verbundenen und über einen Zeitraum von 80 Jahren nicht annähernd genau kalkulierbaren Einsparpotentials von vielen Tausend Euro einschließlich der damit verbundenen CO2-Reduzierung von morgen.

Unter Berücksichtigung des Eigenkapitals sowie der aktuellen Einflussfaktoren wie: Zinshöhe und Zinsbindung für Fremdkapital, Fördermittel sowie der geschätzten Teuerungsrate für Rohstoffe auf der Basis ihrer Preisentwicklung in der Vergangenheit bzw. einer wahrscheinlichen Steigerungsrate von mehreren 100% innerhalb der nächsten 80 Jahre ist es legitim, rechnerische Szenarien aufstellen, die ein gewaltiges Einsparpotential beinhalten.

Bei der vorangegangenen Betrachtung sind Faktoren wie der zukünftige Marktwert der Immobilie z.B. in Verbindung mit dem Energieausweis für Gebäude einschließlich der damit verbundenen vergleichbaren Verbrauchswerte für vergleichbare Immobilien oder die Wohnbehaglichkeit und Wohngesundheit über die Jahrzehnte gesehen nicht mit berücksichtigt.

Auch die durch den Anstieg der globalen Lufttemperatur auf uns alle zukommenden Kosten beispielsweise durch die Beseitigung der Schäden oder finanzieller Ausgleichszahlungen für Geschädigte bzw. existenziell Ruinierte in Folge von beispielsweise Sturm oder Hochwasser im Bereich von mehreren 100 Mrd. Euro sind hier nicht mit eingerechnet.

Energieeinsparung

Gebäude sind mit über 40 % aller CO2-Emissionen in der EU maßgeblich an der Luftverschmutzung beteiligt (DIW).
Mit Ihrem persönlichen Beitrag zur Energieeinsparung erklären Sie sich solidarisch mit Ihrer Umwelt, der Natur, mit Ihrer faszinierenden Vielfalt.

Je mehr Energie Sie einsparen, desto größer ist der Anteil an Fördergeldern sowie zinsgünstiger oder zinsloser Kredite. Dieser Trend wird sich in der Zukunft fortsetzen, da auch die Politik weltweit die Dringlichkeit zur Vermeidung des CO2-Ausstoßes erkannt und sich gesetzlich oder vertraglich zu CO2-Minderungsprogrammen über Jahrzehnte verpflichtet hat.

Aber Ökologisches Bauen sollte nicht nur unter dem finanziellen Gesichtspunkt betrachtet werden:

Verantwortung für Planet Erde

Wir alle tragen Verantwortung für unser derzeitiges Handeln gegenüber den nachfolgenden Generationen, der Tier- und Pflanzenwelt sowie dem Erhalt des globalen und ökologischen Gleichgewichts. Letztendlich geht es um den Schutz unseres Planeten, der Erde und dem Erhalt der Lebensfähigkeit.

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Ökologie + Holz

Holz ist ein aus ökologischer Sicht hervorragender Baustoff. Es ist ein nachwachsender Rohstoff, der gesundheitlich unbedenklich, regional verfügbar und recycelbar ist sowie eine ausgeglichene CO2 Bilanz aufweist. Das bedeutet, dass Holz bei seiner Verbrennung oder Verrottung nur soviel CO2 abgibt, wie es vorher aufgenommen hat.

Holz kann sowohl in seinem natur belassenen Zustand als Baustoff verwendet als auch mit Hilfe der unterschiedlichsten Techniken zu neuartigen Baustoffen verarbeitet werden, die jedoch den Charakter des Holzes nie ganz verlieren.

Holz hat in wärmedämm- und brandschutztechnischer Hinsicht und in Verbindung mit anderen Baustoffen auch in Bezug auf Schallschutz und Wärmespeichervermögen gute bis sehr gute Eigenschaften.

Aus statischer Sicht betrachtet ist Holz bzw. sind Holwerkstoffe fast unbegrenzt einsetzbar.

Holz kann unbehandelt oder mit einem Oberflächenschutz versehen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich oder innerhalb mehrschaliger Konstruktionen eingesetzt werden.

Die unterschiedlichsten Holzprodukte auch in Verbindung mit anderen Baustoffen können als vorfabrizierte Fertigteile in Form von z.B. Decken, Wänden oder Dächern auf die Baustelle geliefert werden und innerhalb kürzester Zeit vor Ort zusammengesetzt werden. Dadurch können die Bauzeit und damit auch die Baukosten reduziert werden.

ches Bauen mit Holz

Es können auch Raummodule oder -zellen vorgefertigt werden, die an Ihrem Bestimmungsort nur noch gegründet und an die entsprechenden Versorgungsleitungen angeschlossen und damit vom Eigentümer umgehend genutzt werden können.

Der Baustoff Holz eignet sich auch hervorragend in Verbindung mit den Materialien Lehm und/oder Stroh.

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Ökologie + Lehm

Lehm ist eine Mischung aus Ton, Schluff und Sand, die auch gröbere Bestandteile wie Kies, Schotter oder Steine enthalten kann.

ches Bauen mit Lehm

Lehm zählt neben Holz zu den ältesten Baustoffen der Menschheit und wird weltweit seit ca. 9000 Jahren für die Errichtung von Baukörpern verwendet.

Lehm ist ein Naturprodukt, das regional verfügbar, gesundheitlich unbedenklich und zu 100% recycelbar ist. Ungebrannter Lehm kann, wenn er zerkleinert und mit ausreichend Wasser vermischt wird, jederzeit wieder verformt und neu verarbeitet werden. Lehm benötigt bei seiner Aufbereitung und Verarbeitung nur sehr wenig Energie im Gegensatz zu beispielsweise Mauerziegeln oder Beton.

Darüber hinaus reguliert Lehm die Raumluftfeuchte und hat konservierende Auswirkungen auf Holzbauteile (z.B. im Fachwerkbau).

Hochfrequente, elektromagnetische Strahlung, verursacht durch Richtfunk, Radar, Mobilfunk als E-Netz oder -UMTS, schnurlose Telefone =DECT oder Satellitennavigation =GPS können von einer 24cm dicken Wand aus Lehmsteinen bis zu 99% absorbiert werden.

ches Bauen mit Lehm

Lehm kann massiv als Stampflehm, roh oder gebrannt als Mauerstein, als vorgefertigte Platte, als Leichtlehm, z. B. in Verbindung mit Stroh oder zur Oberflächengestaltung als Putz, Anstrich oder Farbe verarbeitet und genutzt werden.

In der Architektur wird Lehm heute vielfach als Trockenbaustoff im Innenbereich eingesetzt. Z.B. in Form eines Innenputzes zur Regulierung der Raumfeuchte und als Speichermasse für die sommerliche Wärme zusätzlich zur Gebäudehülle, die bereits die Anforderungen hinsichtlich der Tragfähigkeit, der Wärmedämmung und der Winddichtigkeit erfüllt.

Zur Verbesserung des Schallschutzes und wiederum als Speichermedium für warme Luft werden Lehmbaustoffe auch innerhalb von Decken eingebaut.

Immer beliebter werden auch Stampflehmwände im Innenbereich aus zuvor genannten Gründen, aber auch zu repräsentativen Zwecken.

Unter fachkundiger Anleitung eignet sich Lehm auch zum Selbstbau.

Der Baustoff Lehm eignet sich auch hervorragend in Verbindung mit den Materialien Holz und/oder Stroh.

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Ökologie + Stroh

Stroh ist ein jährlich nachwachsender und regional verfügbarer Rohstoff, der bei seiner Entsorgung problemlos wieder in den Kreislauf der Natur zurückgeführt werden kann.

Stroh wird in der Architektur als Wand- Fußboden- und Dachbaustoff in Form von gepressten Strohballen verwendet. Die Herstellung eines Strohballens benötigt nur einen sehr geringen Energieaufwand im Vergleich zu beispielsweise Mineralwolle.

ches Bauen mit Stroh

Strohwände können tragend ohne- oder nicht tragend mit Holzständerwerk ausgeführt werden.

Stroh kann auch als Gemisch zusammen mit Lehm zur Ausfachung von Fachwerkwänden, Balken- decken oder als putzähnlicher Auftrag verarbeitet bzw. in Formen gepresst als Stein oder Platte hergestellt werden.

Auf dem Markt sind mittlerweile auch reine Strohplatten für den Innenausbau erhältlich.

Verputzte Strohballenwände können eine Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten (F90) erreichen.

Werden mit Strohballen errichtete Häuser technisch einwandfrei ausgeführt, können sie Passivhaus-Standard erreichen (Jahresheizwärmeverbrauch unter 15 kWh/m²a) und sind auch gegen Mäuse, Termiten und Schimmelpilze resistent.

Wie beim Baustoff Lehm eignet sich der Strohballenbau unter fachkundiger Anleitung auch zum anteilsmäßigen Selbstbau.

Der Baustoff Stroh eignet sich auch hervorragend in Verbindung mit den Materialien Lehm und/oder Holz.

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